Lehrstuhlinhaber

Prof. Dr. Julian Krüper

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Julian Krüper lehrt und forscht seit 2013 an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften in Trier promovierte er 2006 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu einem Thema auf dem Schnittpunkt von Prozessrechtstheorie und Umweltrecht – „Gemeinwohl im Prozess“ ­– und habilitierte sich 2012 mit einer verfassungstheoretischen Arbeit – „Verfassung als Homogenitätsordnung“ – ebenfalls an der Düsseldorfer Juristischen Fakultät. Neben seiner rechtswissenschaftlichen Tätigkeit absolvierte er von 2003-2010 ein Musikstudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und der Folkwang Universität der Künste in Essen. 2018 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Allgemeine und vergleichende Staatslehre der Universität Bayreuth, den er ablehnte. Seither ist er Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Verfassungstheorie und interdisziplinäre Rechtsforschung an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität.

 

Gemeinsam mit Arne Pilniok (Hamburg) organisiert er seit 2018 das interdisziplinäre „Forschungsnetzwerk Organisationsverfassungsrecht“ sowie gemeinsam mit Heiko Sauer (Bonn) die Veranstaltungsreihe „Verfassungstheoretische Gespräche BO/BN“.

 

Seit 2019 ist er außerdem geschäftsführender Direktor des drittmittelgeförderten Instituts für Glücksspiel und Gesellschaft (GLÜG), das er zusammen mit dem Düsseldorfer Volkswirt Justus Haucap, dem Wuppertaler Soziologen Mark Lutter und dem Bochumer Kollegen Sebastian Unger gegründet hat.

 

Seit 2018 fungiert er zudem als Akademischer Direktor des Musischen Zentrums, einer zentralen Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum.